Sowohl Teilnehmer*innen des Kurses aus dem Sommersemester 16 als auch neue Interessierte sind ohne Anmeldung herzlich willkommen.
Beginn: 18. Oktober 2016
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| Conny, Rahel, Anja und Tim auf der Morgenstelle. |
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| Conny, Rahel, Anja und Tim auf der Morgenstelle. |
Was bedeuten eigentlich die „wild zusammengewürfelten“ Zahlen und Buchstaben:
In unserem Eingangsspiel wollten wir die Teilnehmer*innen möglichst anschaulich zu unserem Raumthema hinführen. Deshalb haben wir eine eigene Erhebung gemacht. Alle Anwesenden, Lehrer*innen und Teilnehmer*innen, haben in eine Tabelle Alter, Geschlecht, Körpergröße, Religion und alle Sprachen, die sie sprechen, eingetragen. Diese wurde dann in eine Excel Tabelle am PC übertragen. Durch verschiedene Befehle konnten wir uns die eingegebenen Daten in unterschiedlichen Diagrammen anzeigen lassen. Dadurch war es möglich mit den Teilnehmer*innen in eine Debatte über verschiedene Darstellungsformen einzusteigen. Schnell kamen wir auf Begriffe wie Prozent, Balken- und Kreisdiagramme, Anteile oder Gesamtheit zu sprechen.
In den letzten drei Wochen haben wir uns mit dem Thema exponentielles Wachstum und exponentieller Zerfall beschäftigt. Um die Teilnehmer*innen an das Thema hinzuführen, eignete sich folgendes Eingangsspiel gut: Auf einem Schachbrett wurden auf jedes Feld jeweils die doppelte Anzahl an Reiskörnern als auf dem vorherigen Feld gelegt. So haben die Teilnehmer*innen leicht erkannt, wie schnell die Anzahl der Reiskörner wächst – spätestens beim neunten Feld, als sie 512 Reiskörner hätten abzählen müssen, suchten sie nach einer theoretischen Lösung des Problems. Trotz des zum Teil etwas mühseligen Abzählens hat den Teilnehmer*innen das Experiment ebenso wie uns viel Spaß gemacht. Hierbei fiel es auch leicht, einen Übergang in die verschiedenen Niveaus zu schaffen. Diese haben wir bereits im Voraus mit Arbeitsblättern vorbereitet. Mit den Teilnehmer*innen, die sich mit dem Potenzrechnen bereits schwer taten, begannen wir Aufgaben zum Umgang mit Potenzen und insbesondere deren Schreibweise zu bearbeiten. Dies kombinierten wir auch mit Brüchen, um die neu gelernten Rechenarten zu festigen. Gerade für Teilnehmer*innen ohne oder mit nur sehr geringen Vorkenntnissen waren diese Aufgaben sehr hilfreich, da sie eine Grundlage bilden für weiterführende Rechnungen.
Auch für Teilnehmer*innen, die die Grundkenntnisse zum Arbeiten mit Funktionen bereits hatten, haben wir Aufgaben vorbereitet. Bei diesen Aufgaben ging es hauptsächlich um den exponentiellen Zerfall. Dies verdeutlichte auch unser Würfelspiel. Mit insgesamt 60 Würfeln haben wir gewürfelt (wozu mehr als zwei Hände nötig waren); die fünfen und sechsen haben wir nach jedem Wurf in ein vorbereitetes Koordinatensystem gelegt – und so lange weitergewürfelt, bis alle Würfel im Koordinatensystem lagen. Wenn wir Glück hatten, sah das Bild nach exponentiellem Zerfall aus; hatten wir Pech, dann sah es mehr nach Tetris aus. Trotzdem hat den Teilnehmer*innen das Würfeln natürlich sehr viel Spaß gemacht, und gerade dann, wenn wir mit den Teilnehmer*innenn die Arbeitsblätter bearbeitet haben oder die Teilnehmer*innen eine Pause vom Rechnen brauchten, konnten wir auf dieses Spiel zurückgreifen.