Am 22.2 ging
„Mathematik! Studierende unterrichten Flüchtlinge“ in die nun
dritte Runde. Ort und Zeit haben sich geändert (Donnerstags von
14.15 bis 15.45 Uhr in der Theodor Heuss Schule, Raum B006
Bismarckstraße 15 in Reutlingen), Konzept und Idee bleiben jedoch
die gleichen: In lockerer Atmosphäre wollen wir Student*innen uns
gemeinsam mit geflüchteten Menschen auf spielerische Art und Weise
mathematischen Problemen nähern, die über Schulmathematik
hinausreichen und etwas von unserer Begeisterung für die Materie
zeigen. Dabei werden zwei Ziele gleichermaßen verfolgt: Die
Vermittlung und Einübung mathematischer Grundkenntnisse sowie
ungezwungene Begegnung und gemeinsame Erlebnisse. Ein schöner
Aspekte der Mathematik ist, dass sie mit wenig Sprache auskommt und
so auch Teilnehmer*innen unabhängig der deutschen Sprache erfahren
können, dass sie durchaus Kompetenzen haben.

Am ersten Tisch
wurde sich mit Winkeln und deren Messung beschäftigt. Durch die
Untersuchung verschiedenster Dreiecke kamen wir auf die Winkelsumme
von 180° zu sprechen und haben uns gefragt, ob es ähnliche Aussagen
auch über Vier-/ Fünf-/ n-Ecke gibt. Am zweiten Tisch ging die
Bastelei weiter. Inhalt war es hier, sich 3-dimensionale Objekte
vorzustellen. Dazu wurden aus Grundnetzen Quader und andere Objekte
gefaltet. Und schließlich am dritten Tisch begaben wir uns auf die
Spuren Euklids und haben uns gefragt, welche geometrischen Figuren
alleine mit einem unmarkierten schrägwinkligen Lineal und einem
Zirkel konstruierbar sind.

Als Fazit lässt
sich sagen, dass das erste Treffen natürlich chaotisch, lebhaft und
laut werden musste. Aber wenn wir ehrlich sind, gehört das auch
etwas zu unserem Konzept. An Motivation sowohl der Teilnehmer*innen
als auch uns Student*innen fehlt es jedenfalls nicht. Wir freuen uns
auf die nächsten Male und sind gespannt darauf, uns besser kennen zu
lernen und gemeinsam Neues zu entdecken.
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